Presse | Projekt

Uni Erfurt evaluiert Kwerx | November 2014

Kwerx medienpädagogisch gesehen

Die Universität Erfurt evaluiert das „Abenteuer Renaissance“. Das Fazit der wissenschaftlichen Studie: „KWERX Renaissance ist ein vielfältig aufbereitetes, grafisch sehr ansprechendes und witziges Angebot. Kindern wird hier ein unterhaltsamer Zugang zur Kunstepoche der Renaissance geboten. Die Ausstellung ist sehr umfangreich und nicht bei einem Besuch vollständig zu entdecken.“

Kwerx überführt Kunstgeschichte vorbildlich in die Möglichkeiten eines Online-Angebotes

„KWERX Renaissance schafft es auf vorbildliche Art und Weise, die Beschäftigung mit Kunstgeschichte in die Möglichkeiten eines Online-Angebotes zu überführen und bietet seinen NutzerInnen einen unterhaltsamen und niedrigschwelligen Zugang zu kunstgeschichtlichen Themen. Dabei werden stets Bezüge zu realen Ausstellungen hergestellt, wodurch Kinder Anregungen finden, sich Exponate auch in Museen anzusehen.“

Universität Erfurt evaluiert Kwerx

Universität Erfurt evaluiert Kwerx | Foto: Uni Erfurt

Attraktiv und originell

Es folgen einige Aspekte einer umfangreichen Evaluation.

Intro: „Wie bei der Anmoderation einer Spielshow wird auf die einzelnen Elemente der Ausstellung hingewiesen.“

Rahmengeschichte: „Die Einbettung des Ausstellungsbesuchs in eine Geschichte und eine übergeordnete Aufgabe fördern in origineller Weise das Interesse an dem Angebot sowie die Motivation, sich der virtuellen Ausstellung zuzuwenden.“

Infotainment: „Mit den kurz und verständlich aufbereiteten Informationstafeln und den Spielelementen schafft das Angebot einen niedrigschwelligen und unterhaltsamen Zugang zur Kunsthistorie der Renaissance. Insbesondere die Spiele machen das Angebot attraktiv und witzig. Darüber hinaus regen sie dazu an, sich durch die gesamte Ausstellung zu bewegen.“

Museumspädagogik: „Vorbildlich weist KWERX hier die NutzerInnen stets auf die Ausstellungsorte hin und macht dadurch darauf aufmerksam, dass die virtuelle Betrachtung der Gemälde und Skulpturen durch einen Besuch in der realen Ausstellung ergänzt werden kann. Dadurch wird der medien- und museumspädagogische Gedanke, dass virtuelle Ausstellungen die unmittelbare Wahrnehmung eines Exponats in einer Ausstellung ergänzt, aber nicht ersetzt, aufgegriffen und an die Kinder herangetragen.“

Viele humorvolle Details

Navigation: „Die Navigation der Spielfigur ist einfach sowie intuitiv gehalten: über die Pfeiltasten oder die Bewegung der Computermaus nach links oder rechts bewegt sich Pico in die entsprechende Richtung. Indem zusätzlich die Leertaste gedrückt wird, rennt Pico und bewegt sich schneller durch das Spiel. Wird die Leertaste längere Zeit gedrückt gehalten, stolpert Pico, fällt hin und richtet sich dann wieder auf. Dies ist eines von vielen humorvollen Details des Angebots, durch die das Thema Kunstgeschichte locker und unkonventionell aufbereitet erscheint.“

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