Farbe

Farbwirkung

Warme Farben, kalte Farben

Was fällt dir ein, wenn du an Wärme oder Kälte denkst? Die liebe Sonne, die uns Licht und Wärme spendet? Das Speiseeis, das dich im Sommer so erfrischt? Denkst du, wenn du an Wärme oder Kälte denkst, an Farben?

Farben lassen uns nicht kalt – oder doch?

Farben lassen uns, wie man so sagt, nicht kalt. Farben wirken auf uns Menschen. Rot-Orange empfinden wir als warm. Blau-Grün dagegen nicht. Wir spüren Farben sogar körperlich. Das haben Forscher herausgefunden. Die gefühlte Temperatur verändert sich – je nach dem, welche Farbe auf dich einwirkt.

Edward Hopper, American, 1882-1967. Nighthawks, 1942. Öl auf Leinwand (84.1 x 152.4 cm) | The Art Institute of Chicago, Friends of American Art Collection.
Edward Hopper: „Nighthawks“, 1942. Öl auf Leinwand (84.1 x 152.4 cm) | © The Art Institute of Chicago, Friends of American Art Collection.

Cooler Kniff: Warm-Kalt-Kontrast schafft Raumtiefe

Gemälde sind flach. Und doch gelingt es Malern, dir einen Eindruck von Tiefe zu geben. So setzen impressionistische Maler warme Farben in den Vordergrund, kalte Farben dagegen in den Hintergrund.

Claude-Monet: „La Corniche bei Monaco“, 1884Claude Monet: „La Corniche bei Monaco“ (1884) | © Rijksmuseum

Ein wirkungsvoller Trick: Schon Leonardo kannte ihn

Bereits Leonardo da Vinci (1452–1519) hatte seiner „Mona Lisa“ auf diese Weise Tiefe gegeben – im Jahre 1502.

warme farben
„Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci

Blau-grün verschwimmt der Hintergrund. Im Vordergrund hingegen dominieren warme Farben.

Leonardo und die Mona Lisa in der Villa Kwerx

Die „Mona Lisa“, das berühmteste Gemälde der Welt, und Meister Leonardo triffst du im „Abenteuer Renaissance“. Es erwarten dich Spiel und Spaß, Magie und Meisterwerke. Schau doch mal rein!

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